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 | Verbindliche Sprachkompetenz |
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Am 6. März 2007, ab 18.30 Uhr fand im Sentitreff, Baselstrasse 17, Luzern folgende Veranstaltung statt:
Thema: Sprache verbindet - Verbindliche Sprache! Sprachkompetenz als Mittel zur Integration und Chancengleichheit
Eine gemeinsame Veranstaltung von: Politforum Zentralschweiz Integrationsnetz Zug Asylbrücke NCBI Zentralschweiz Schooling Katamaran - Verein zur Integration der tamilisch sprechenden Gemeinschaft in der Schweiz
Die Organisatoren – Vereine, die sich interkulturell und multiethnisch zusammensetzen – sind seit Jahren im Bereich Integration und Migration engagiert und fordern im Kanton Luzern verbindliche Sprachkompetenz als Weg zur Chancengleichheit. >Sprache verbindet – Verbindliche Sprache!< ist eine Veranstaltung im Rahmen der Plattform >Migration, Integration, Partizipation<.
Referate: Haleh Charokh: Juristin und Migrationsforscherin, Leiterin einer vergleichenden Länderstudie zum Thema (Verpflichtende) Integrationsvereinbarungen und freiwillige Massnahmen am International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) in Wien. Janine Arpagaus-Egger: Sozialwissenschaftlerin, Universität Fribourg, Verfasserin einer Lizentiatsarbeit zur verbindlichen Sprachkompetenz in der Deutschschweiz. Lathan Suntharalingam: Pflegefachmann und Grossstadtrat SP Luzern, Grossratskandidat SP Luzern, lancierte die Forderung nach verpflichtender Sprachkompetenz in Luzern.
Anschliessende Podiums- und Publikumsdiskussion mit den ReferentInnen und mit: Ruedi Meier: Historiker und Museumspädagoge, Stadtrat Grünes Bündnis, Vorsteher Sozialdepartement. Verena Zellweger-Heggli: Studentin Kulturwissenschaft Universität Luzern, Grossstadträtin CVP. Moderation: Gisela Hürlimann, Historikerin und wissenschaftliche Beirätin Verein Politforum Zentralschweiz.
Österreich, Deutschland, Holland und Frankreich haben sie bereits eingeführt: die verbindliche Sprachkompetenz für MigrantInnen. Um die Niederlassung im Land zu erhalten, müssen sie Sprach- und Integrationskurse besuchen und/oder entsprechende Tests absolvieren. Dieser Trend in der europäischen Integrationspolitik hat mit dem neuen Ausländergesetz auch in der Schweiz Einzug gehalten. Ab 2008 besteht hier für MigrantInnen der Anreiz, eine Niederlassung früher als bis anhin zu erhalten, sofern sie über gute Kenntnisse einer Landessprache verfügen.
Flyer [21 KB]
Tagungsunterlagen [97 KB]
Factsheet: Rechtliche Aspekte [17 KB]
Factsheet: Situationsanalyse Sprache Integration [17 KB]
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Druckbare Version
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